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News - Blog Post

Review 03/24



This is Sick! Ride No. 2


Es gibt diese Tage, da läuft einfach alles zusammen. Nun sind wir im CCC natürlich schon sehr verwöhnt, wenn es um gelungene Rides, Events oder auch alles andere, was so neben dem Bike stattfindet, geht. An diesem ersten Samstag im Monat lief es allerdings besonders gut. Ride Kategorie Inhaber und demnach auch Ride Leader Martin S. hat sich für seine TiS! Rides überlegt, uns auf die anstehenden großen Events vorzubereiten. Und da eine der ersten wirklich "großen Nummern" – nämlich die 600 Kilometer für CCC Conquers Copenhagen – bereits Ende Mai auf uns warten, war für den Ride eigentlich klar, was ansteht: Lang und flach. In Zahlen ausgedrückt begaben wir uns auf gut 210 km und knapp 600 Höhenmeter.


Der Start war mit Marl ideal für eine Ausfahrt in den Norden NRWs gewählt. Die wilden 13 machten sich pünktlich um 8:45 Uhr auf in Richtung Hünxe. Keine 20 Kilometer im Sattel gab es den einzigen Aufreger des Tages. Bei der Befahrung eines Feldweges sprengte das CCC-Peloton wortwörtlich den Asphalt. Ein Handball großer Asphalt-Brocken flog aus der Fahrbahn. Die CCC-Gesichter staunten nicht schlecht. Ob die Geschwindigkeit oder der noch nicht ganz verlorene Winterspeck die Teerdecke nachhaltig beeindruckt hat, ist nicht überliefert. Die Folge: Zum Glück nur ein Platten.


Angetrieben vom Club-Diesel Martin S. wendete sich die Fahrtrichtung gen Norden. Durchs Marienthal und Dingden ließ die Arabica-Equipe Bocholt im Osten liegen. In Burlo kehrte die hungrige Meute dann in einer kleinen, aber feinen Bäckerei ein, um sich für die restlichen knapp 120 km zu stärken. Das Münsterländer Quartett – Südlohn, Gescher, Coesfeld und Billerbeck – wurde ohne weitere Stopps passiert und das Steuer wieder gen Heimat gerichtet. Durch ein flüssiges Tempo und schöne Gespräche vergingen auch die letzten Kilometer dieses ersten Härtetests. Im Ziel überraschte Ride Leader Martin S. alle Mitfahrer mit einem Bier der Dortmunder Marke Bergmanns. Eine gelungene Werbemaßnahme für das Midweek-Meetup am Mittwoch in Dortmund – das startet nämlich direkt im hopfigen Dunstkreis der Brauerei.


(Danke an Johannes für den Text)



Simons Abschiedsride



Er war schon dabei, als der CCC noch aus über 100 Membern weniger bestand als heute. Als der Coffee Ride quasi die einzige regelmäßige Möglichkeit war, mit dem CCC Rad zu fahren. Als wir noch versucht haben, unsere Vorstellungen von einem etwas anderen Radclub über zwei Whats App Gruppen zu strukturieren. Die Rede ist von unserem lieben Simon B. - auch bekannt als Guide beim Reiseveranstalter „Quäl dich". Dabei ist Radfahren mit Simon alles andere als eine Qual. Im Gegenteil. Absolute Gelassenheit - fast egal bei welcher Belastung - zeichnen ihn auf dem Rad aus. Ein ruhiger Verteter, der lieber die Beine sprechen lässt als teures High End Material. Einer, der auf Coffee Rides eine ebenso gute Figur abgibt wie bei BCR's. Einer, der aber auch einfach mal alleine fährt.


Nun zieht es ihn beruflich nach München. Nicht die schlechteste Gegend, um Radzufahren, allerdings - soweit lehnen wir uns aus dem Fenster bzw. haben es auch schon mehrfach von dort heimischen erfahren - auch keine, in der es so etwas wie den CCC gibt. Daher bleibt Simon unserem Club auch treu, was uns total freut. Wir hoffen sehr, ihn auf dem ein oder anderen externen CCC Event am Start zu haben. Und wie könnte man sich besser (zumindest regional) verabschieden als mit einem Ride unter CCClern!?


Zu acht nutze man die ersten Frühlingstemperaturen für einen hügeligen Ride über 90 Kilometer und knapp 1000 Höhenmeter mit Einkehrstops auf der Hälfte. Kaffee und Eis waren an diesem Tag genau die richtige Einstimmung auf ein ausgezeichnetes After Ride Buffet, gestellt vom Ride Leader. Eine tolle Ausfahrt mit super Stimmung wird Simon hoffentlich mit der Gewissheit gen Süden schicken, dass er - wenn auch nun weiter entfernt - einem ganz besonderen Radclub angehört.


Danke, lieber Simon für über 2 Jahre CCC, einige Ride Guides sowie Ride Planungen und viel Gelassenheit auf und neben dem Bike! Viel Erfolg in Bayern!



Mocha Ride


"Auf zu neuen Ufern“ war das Motto des diesjährigen Nachfolgerides vom „5 and half Lake-Ride“ aus dem letzten Mai. Diesmal gab es folgende Gewässer zu erradeln: die Beyenburger Talsperre, das Uelfebad, die Kerspetalsperre, die Fürwiggetalsperre, die Lingesseetalsperre und zuletzt die Wuppertalsperre. Genug Potenzial für neue Ufer und schöne Ausblicke.


Etwas früher als im letzten Jahr, etwas feuchter als gewünscht und dennoch am Start des bekannten Wanderparkplatzes mit einer hervorragenden Stimmung – wenn man bedenkt, dass manche Member mehr als eine Stunde Anreise hatten, ist klar, der CCC verbindet – auch über regionale Grenzen hinaus.


Ganze 13 Rider des CCC haben sich unweit des Geburtsortes der weltbekannten Raufasertapete von „Erfurt“ eingefunden. Nach einem kurzen Riders-Briefing, mit samt der Info, dass Wuppertal als grünste Großstadt Deutschlands auch häufig von oben gegossen werden muss, ging es im 2er-Reihen-Peloton gen Sauerland.


Die ersten Höhenmeter nach Radevormwald sammelten wir über einen der beliebtesten Anstiege des Umkreises. Vorbei am Uelfebad und dem „Zweirad-Museum“ (jau, da gibt’s auch ganz alte Fahrräder) kurbelten wir durch die charmanten Kurven im wunderschönen grünen bergischen Land.


Normalerweise hofft man immer darauf, dass man am Segelflugplatz von Radevormwald Bruchpiloten vergebens sucht, allerdings können wir im CCC ja nur „bedingt“ normal. Der frisch bemalte, weiße Bordkantenstreifen wurde Meik und Johannes zum Verhängnis – im gemächlichen Anflugtempo für einen kurzen Zwischenstopp und in Kombination mit nassen Brillen, war der besagte Streifen dafür verantwortlich, dass eine Brille unwiderruflich geschrottet wurde – noch schlimmer aber, dass es unseren lieben Johannes den Speichenkopf am Ellebogen gebrochen hat. An dieser Stelle noch einmal gute Besserung, lieber Johannes. Bedingt „normal“ ist in diesem Zusammenhang aber auch der Einsatz von Christian K. – dieser entschied sich dazu, den Ride abzubrechen, das Auto vom Parkplatz zu holen und Johannes, der zwischenzeitlich die Gastfreundschaft Radervormwalder Senioren erleben durfte, abzuholen. Viele Kudos gehen raus an dich, lieber Christian.


Die weiteren Kilometer flogen an uns vorbei – wellige, einsame und wunderschöne Landstraßen mit teils babypopoartigem Asphalt versüßten uns die Wege. Trotz nasser Straße und einer guten Portion „Wuppertaler Dünger“ von oben, hatten viele beim zwischenzeitlichen Trink-Stop ein Grinsen im Gesicht!


So kam es, dass wir die ersten neuen Ufer erspähten und passierten. Zunächst die Kerspetalsperre nach rund 30 km, dann die Fürwiggetalsperre bei Kilometer 50. Genug von Wasser hatten wir nun den Drang nach „Höhe“.


Die „Nordhelle“ - mit 600 M.ü.N. eine der höchsten Ebenen dieser Region bot uns einen wunderbaren, serpetinenartigen Anstieg, wie man sie meistens aus Gebirgen kennt. Getreu dem Motto: zusammen starten, zusammen ankommen war auch hier klar, dass wir auf der „Passhöhe“ auf all diejenigen warteten, die bergauf die Aussicht noch mehr genossen haben, als unsere spritzigen Bergfahrer. Was folgte war eine kurvige, rasante Abfahrt, die sicherlich bei trockenen Bedingungen den Puls vor Freude ans Limit bringt. Safety first war unser Motto heute – auch nach den Erlebnissen früherer Kilometer. Zügig, aber nicht halsbrecherisch, ging es die verdienten Höhenmeter wieder runter. Nach einem knackigen Anstieg durch das weltbekannte Dorf Nordhellen, passierten wir die A45, um dann in Meinerzhagen die Meinhardus-Skisprungschanze linkseitig liegen zu lassen.


Wir wären nicht beim CCC, wenn nicht jeder Ride seine Scharmützel und Erinnerungen mit sich bringt – vor lauter Freude, die ganzen Abfahrtsmeter zu genießen, war eigentlich der Zeitpunkt gekommen, die verlorenen Kohlenhydrate wieder aufzufüllen. In gekonnter und souveräner Art befuhren wir das Ufer der Lingeseetalsperre als aus dem Peloton zu hören war: „Bartosz, dieses Café kennen wir doch, oder? Hier waren wir schon einmal.“


Unbeeindruckt von diesem Zwischenkommentar führte das Duo Bartosz/Henry den CCC-Zug wenige Augenblicke später auf die frühere Trasse. Wo seinerzeit Züge die Kohlen hin und her fuhren, lies sich auch der CCC-Zug nicht lumpen und legte ordentlich Kohlen in den Ofen. In bester Peleton-Manier nutzten wir die breite, leere Trasse dazu, eine Renaissance der alten Bahnstrecke aufleben zu lassen. Mit ordentlich Druck auf der Pedale wurde Kilometer für Kilometer die Sehnsucht nach Kaffee und Kuchen größer. Bei Kilometer 90 und dem „Bahnstrecken-Flow“ der letzten 10 Kilometer zogen wir - wie in Zügen möglich - den Notstop-Hebel. Mitten auf der Trasse gab es den sichtlich peinlich berührten Hinweis des Ride-Leaders (Name liegt der Redaktion vor), dass das Café vor 7 Kilometern übersehen wurde. Unnötig zu erwähnen, dass der oben erwähnte Kommentar dieses Desaster hätte verhindern können - denn richtig, das Café „wo wir schonmal waren“ wäre auch unser heutiger Einkehrschwung gewesen.


Um die letzten rund 30 Kilometer noch zu überstehen, waren wir sehr glücklich, dass kurzerhand eine Reservierung im „Hansecafé“ in Hückeswagen als Zuflucht für 11 übrig gebliebene, hungrige Rennradradler diente. Auch wenn die spontane „Reservierung“ der Kellnerin auf den Namen „Cycling-Cafe-Club“ lief, tat es den teils zwei Stück Kuchen pro Teller keinen Abbruch. Der Ride-Leader war sichtlich froh, die Schäfchen im Trockenen zu haben und unser Gast Birk (Willkommen im besten Club der Welt) brachte sich mit einer großen Einstandsrunde mehr als vorbildlich ein. Auch hier - vielen Dank nochmals für die Einladung, lieber Birk.


Die letzten Kilometer über die alte Bahntrasse liefen dann wie eine Dampflok mit nur einem Kessel, genussvoll und entspannt, ab. Die zwischenzeitliche 18%ige Steigung lies kurzzeitig den Puls höher schlagen, allerdings wurde dieser beim Anblick und befahren der „Deutschen Alleenstraße“, sowie einer halbwegs trockenen, rasanten Abfahrt kurz vor Schluss wieder heruntergeholt. So kam es wenig später, dass 11 zufriedene, glücklicherweise gesättigte und pitschnasse Rennrad-Radler den Weg auf den Start-Parkplatz wiederfanden, um den restlichen Samstag bei hoffentlich viel Wärme und Gemütlichkeit ausklingen zu lassen.


Wuppertal, Du warst wieder sehr gut zu uns!


(Danke an Henry, für das Verfassen dieser Zeilen)



Gravel Ride


Leider hat uns sowohl die Wettervorhersage als auch das tatsächliche Wetter am Ride-Tag selbst einen gehörigen Streich gespielt. Zum Zeitpunkt der Absage des Rides (Freitag Vormittag) war Dauerregen vorhergesagt. Am Samstag dann war es arg wechselhaft und - folgt man den Ausführungen unseres lieben Eddys, der den Ride Outdoor durchgezogen hat - war es auch echt ungemütlich. Wir haben uns daher alternativ auf der Rolle getroffen. Es gab die Auswahl zwischen dem Big Ring in Watopia und Casse-Pattes in Frankreich. Dabei Discord und Small Talk! Gar keine so schlechte Alternative. Wir hoffen auf besseres Wetter im kommenden Monat.


Midweek Meetups


Die Midweek Meetups, die ab diesem Jahr unsere neuen Ride Leader organisieren, sind gut angelaufen. Essen und Bochum sind schon sehr aktiv. Ab April werden sich Dortmund (Mittwochs), Köln/Düsseldorf (Donnerstags im 2 Wochen Rhythmus) sowie Wuppertal (Montags im 2 Wochen Rhythmus) dazuschalten. Schaut einfach regelmäßig in die App und vergesst nicht, eure eigenen Rides einzustellen, wenn ihr mögt. Die CCC Community hat hier noch sooo viel mehr Potenzial. Lasst uns dies nutzen.





Spendenevent


Unser Spendenevent „CCC Conquers Copenhagen" läuft und ihr dürft nun super gerne die Kids von



unterstützen.


Hier geht dies ganz unkompliziert über Paypal:


Wenn ihr eine Spendenquittung haben wollt, habt ihr in diesem Jahr die Möglichkeit, direkt an BSFK zu spenden:


Be Strong For Kids

Sparkasse Essen

DE 35 3605 0105 0001 7958 97

Betreff: CCC Copenhagen


Wir bedanken uns schon jetzt, dass ihr wieder dazu beitragt, mit dem CCC etwas Gutes zu tun und mindestens ein „C" für Charity sprechen zu lassen. DANKE!



Neuer Ride Guide


Wir haben versucht, unsere Rides rund um Coffee-, Mocha-, Back Coffee- und This Is Sick! etwas zu konkretisieren. Die wichtigsten Anpassungen haben wir innerhalb der Mocha-Kategorie vorgenommen, von der aus man nun hoffentlich ganz gut auch auf die anderen Kategorien ableiten kann.


Wichtigstes Kriterium bleibt, dass wir niemals jemanden zurücklassen werden. Bitte traut euch im CCC etwas zu. Wir wollen gemeinsam draußen Erlebnisse kreieren und nicht sehen, wer wann an seine Grenzen kommt. Außerdem neu ist die Unterscheidung zwischen Midweek Meetups, die nun ganz regelmäßig von unseren Ride Leadern angeboten werden und Member Meetups, worunter jeder andere Ride fällt, der oben noch nicht erwähnt wurde. In der Rubrik „Your Rides" von Membern für Member sozusagen. Unter „News" haben wir einen ausführlichen Artikel zum Ride Guide verfasst.



Optimierung der Website


Für einen Club, in dem das Radfahren im absoluten Fokus steht, brauchen wir uns mit unserer Website sicher nicht verstecken. Dennoch probieren wir auch hier, nach und nach Dinge zu optimieren. In der Rubrik „Team" könnt ihr nun unsere Member u.a. nach Geschlecht sowie Ort und Aufgabe im Club filtern. Schaut mal rein, wo überall sich bereits Menschen tummeln, die den CCC mögen. Wir waren selbst überrascht. Außerdem haben wir eine Rubrik „Ride Leader" geschaffen, um das Konzept zu erklären.


Völlig neu gestaltet ist unsere „Join Us" Seite, die nun - so finden wir - deutlich besser zu uns passt. Immer, wenn es die zeitlichen Kapazitäten erlauben, werden wir versuchen, die Website weiter zu verbessern.



Neue Member


Herzlich Willkommen, Birk aus Duisburg sowie Arian aus Dinslaken. Wir freuen uns sehr auf das erste CCC Jahr mit euch.


In diesem Sinne...

Ab in den April. Es geht richtig los!


Watts & Coffee

Eure Soigneurs

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