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News - Blog Post

CCC - Review 07/22

Und schon wieder ist ein toller CCC Monat rum... Der Radsommer rast nur so dahin. Was bleibt, sind jedoch viele tolle CCC-Erinnerungen!


30 Member, mal wieder Regen, aber gute Laune…


Einem unserer Jahreshighlights vorgelagert, soll der Coffee-Ride des Monats Juli auch in diesem Newsletter eine Hauptrolle spielen. Zu Rad am Ring 2022 kommen wir später. Mit dabei waren über 30 Member. Unser zweitgrößter Ride seit Gründung. Er führte von Marl-Polsum über Hünxe, weiter nach Raesfeld und über Schermbeck an Dorsten vorbei wieder zurück. Trotz einer bescheidenen Wettervorhersage, die auch Wort halten sollte, war die Stimmung in solch einem großen Peloton mal wieder außergewöhnlich gut. Gleich vier neue Gesichter durften wir bei diesem Ride begrüßen. Großartig, dass ihr euch auch bei so einem Wetter aufs Rad schwingt. Ziemlich durchnässt, aber doch frohen Mutes kehrten wir nach ca. 56 Kilometern in den Vennekenhof ein. Einem Bauernhof mit einem geräumigen, aber dennoch gemütlichen Café, welches nicht nur überdachten Platz für 30 Räder bereitstellen konnte, sondern auch warme Decken verteilte, sodass sich all die durchgefrorenen CCCler wieder aufwärmen konnten. Bei vielen blieb es nicht bei Kaffee und Kuchen. Man gönnte sich die ein oder andere Pommes, Suppe, selbst ein Burger wurde auf der CCC-Tafel gesichtet. Manchmal darf es halt auch eine deftige Mahlzeit sein, die den Radlermagen füllt. Anschließend ging es auf den noch ca. 30 Kilometer langen Rückweg. Das Wetter besserte sich auf dem zweiten Teilstück deutlich und es rollte gemütlich dahin. Am Ende bleibt festzuhalten, dass es schon etwas ganz Besonderes ist, in so einer großen Gruppe Rad zu fahren und das eine Organisation der selbigen, eine große Herausforderung ist. Daher an dieser Stelle nochmal vielen Dank an den Ride-Leader an diesem Tag: Jens D.! Klasse Job!


Höher, weiter, schneller: Rad am Ring 2022


Was soll man über den Mythos Nordschleife noch groß sagen? Die längste permanente Rennstrecke der Welt löst seit Jahrzehnten bei Sportfans aus der ganzen Welt eine ganz besondere Faszination aus. Wieso sollte das an uns Radsportlern vorübergehen? Beginnen wir mit den reinen Zahlen: 26 Kilometer, 92 Kurven, 560 Höhenmeter. Und keine dieser Zahlen kann beschreiben, was wir dort vorfanden.


Mit dem wohl größten Planungsaufwand der Clubgeschichte, starteten wir in ein Abenteuer, das für die allermeisten von uns völliges Neuland war. Drei Viererstaffeln für das 24-Stunden Rennen sowie ein Einzelstarter über die 150-Km-Distanz umfasste unser Team. Die Anreise erfolgte am Freitag. Mit sieben PKWs, zwei VW-Bussen und einem Anhänger wurde Equipment und natürlich auch das "CCC-Personal" zum Ring geschafft. Dort warteten gut 100 Quadratmeter Asphalt auf uns, um uns die nächsten 48 Stunden ein "Zuhause" zu sein. Was bedeutet das genau? Wir hatten vom Teamzelt, über Beachflags, Stühle, Tische, Kühlboxen, Verpflegung, Getränke, Kaffeemaschine, Fahrräder, Werkstatt, Liegen, Matratzen, noch mehr Zelte, bis hin zum letzten Energieriegel alles dabei. War das übertrieben? Klare Antwort – nein. Gut, es blieben vielleicht am Ende zwei Kilogramm Nudeln übrig. Wenn man aber bedenkt, dass acht Kilo gegessen wurden, relativiert sich selbst das.


Es war Freitag, das Camp stand am Abend, die Startunterlagen wurden abgeholt, man drehte eine Runde über die Radmesse, aß eine letzte Currywurst und schmiedete Pläne. Wie sollten wir vorgehen innerhalb der Teams? Wer sollte beginnen und die erste Runde vom Start weg fahren, wer die zweite und wie viele am Stück? All diese Fragen führten zu einem langen Abend mit viel Gesprächsbedarf, aber auch dazu, dass die Vorfreude auf Samstag, 12.54 Uhr stieg. Dies war der Zeitpunkt, zu dem die 24-Stunden Starter auf die erste Runde geschickt wurden. Überflüssig zu erwähnen, wie es sich anfühlt, mit tausenden Fahrern auf der Start-Ziel-Geraden der Grand Prix Strecke des Nürburgrings zu stehen und unter der Beschallung von Kenny Loggins "Danger Zone" loszurollen. Jeglicher Versuch, hierfür Worte zu finden, würde scheitern.


Da ging es also dahin. Die ersten 26 Kilometer brachen an. Die Sonne stand senkrecht und der Asphalt war für Höchstgeschwindigkeiten ideal temperiert. Man muss wissen, dass die Nordschleife exakt zwei gegensätzliche Gesichter hat. Entweder man fährt bergab oder man fährt bergauf. Dazwischen gibt es nichts. Wer jetzt glaubt, dass sich die 560 Höhenmeter aber gut verteilen, der outet sich, nie den Ring befahren zu haben. Gleich nach der Abzweigung von Grand Prix Strecke in die "Grüne Hölle" geht so richtig die Post ab. Es geht runter. Nein, nicht das "Runter", das man aus seiner Radregion kennt. Das "Runter" bei dem man den Mund besser geschlossen hält, die Daumen drückt, dass man mit keiner Fliege kollidiert, weil sich jeder Treffer anfühlt als würde auf einen geschossen. Ihr kennt den Moment in der Achterbahn, bevor es abwärts geht? So ein "Runter"! Fast 12,5 Kilometer lang. Mal mehr, mal weniger steil. Und dann gibt es da noch die sogenannte "Fuchsröhre". Die ist nochmal ein ganz besonderes "Ungetüm". Dem einen treibt sie den Schweiß auf die Stirn, dem anderen ein breites Grinsen ins Gesicht. Sagen wir mal so, 98,6 Kilometer in der Stunde war zwar der Höchstwert, 90 km/h aber bereits die Regel. Wer hier bremst, fährt nicht unbedingt sicherer…


So zieht es sich Meter um Meter dahin, bis der Spieß sich dreht. Es geht nun wieder aufwärts. Erst dieses "Rauf", das wir alle kennen. Kilometer lang vielleicht fünf bis sechs Prozent. Aber dann kommt die "Hohe Acht". Das ist eher jenes „Rauf" bei dem man sich fragt, wo die Straße hin ist. Also eines, wo man nach ein paar Sekunden merkt, dass das da vorne gar keine Wand ist, sondern die Strecke. Nicht besonders lang. Aber wie lang können ein paar hundert Meter bei bis zu 17 Prozent Steigung schon werden. Oben angekommen liegt der Puls in einem Bereich, wo der Blick auf die Uhr, um ihn zu überprüfen, zu anstrengend erscheint. Man ist zwar froh, dass es ganz kurz wieder runter geht. Aber der Kopf ist leer, alles schmerzt und welches "Runter" es hier meist gibt, haben wir ja eben erwähnt. Also schnell wieder in den Unterlenker, Abfahrtshocke, um im bald kommenden Gegenanstieg wenig Kraft zu brauchen. Fast sind wir damit auch schon durch. Aber eben nur fast. Da ist dann noch diese "Döttinger Höhe". Nichts Wildes. Nur eine lange gerade von knapp drei Kilometern. Ach, und mit 2-3 Prozent Steigung. Und permanentem Gegenwind. So breit wie eine Autobahn, so gerade wie eine gespannte Schnur. Bis zum Horizont also nur Asphalt. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass die Windschattenspender rar gesät sind. Jeder möchte sich hinter dem anderen verkriechen, um seine Beine zu schonen, sofern da überhaupt noch was zum Schonen drin steckt. In einer frühen Rennrunde sicherlich ab und an noch akzeptiert, möchten wir an dieser Stelle nicht erwähnen, wie deutlich gegen Rennende die Worte gewählt werden, wenn man den Mann oder die Frau am Hinterrad nicht duldet…


Du möchtest wissen wie es bei RaR 2022 weiter gegangen ist und ein paar geniale Bilder zum Event sehen? Dann lese jetzt den vollen Artikel mit vielen tollen Eindrücken in unserer Rubrik Rider Stories...


Trikotbestellung im August: erstmalig auch Robusta-Kollektion


Wie die meisten von euch wissen, bestellen wir unsere Radbekleidung zweimal im Jahr über Royalbikewear: im März und im August. Die kommende Bestellung wird die perfekte Möglichkeit sein, sich für den sicher kommenden Winter einzudecken. Zusätzlich dazu wird es diesen August zum allerersten Mal möglich sein, unsere neue Aero-Kollektion in „All Black“ zu bestellen (Jersey, Bib und Cap), die auf den Namen „Robusta“ hört. Möglichkeiten zur Anprobe bestehen bald in Kaarst bei Andreas. Hier liegen die Aero Jerseys für Damen und Herren sowie die Bodyfit Jerseys (unser Arabica Club Jersey) für Herren als Muster vor. Außerdem gibt es kurze Bib-Shorts für Damen und Herren sowie Windwesten und Regenjacken. Solltet ihr einen anderen Artikel (z. B. die Winter-Bib) oder seltenere Größen (über XL und unter XS) anprobieren wollen, meldet euch schnellstmöglich bei Flo. Wir versuchen wie immer, alles zu realisieren. Denkt auch über die Möglichkeit nach, Teammitglieder zu fragen, die in eurer Nähe wohnen. Manchmal reicht es zu wissen, dass M genau eine Nummer zu klein ist, um dann L zu bestellen.


Zur groben Größenorietierung:

Wem das Arabica (Bodyfit) Jersey in L gut passt, kann auch das Aero Jersey in L nehmen. Es sitzt etwas enger, vor allem an den Armen. Auch Windweste und Langarmjersey können bedenkenlos in derselben Größe gewählt werden, wie das Bodyfit Jersey. Die kurze Bib sowie die lange Bib fallen ähnlich aus. Dennoch ist eine Anprobe natürlich immer besser.


Wir bestellen am 31. August und müssen wieder mit einer Lieferzeit von mind. 10 Wochen rechnen, die Royalbikewear dieses Mal hoffentlich auch einhalten kann. Vor Mitte November werden wir daher keine Sachen erhalten. Bitte bedenkt, dass die nächste Bestellung erst wieder im März 2023 erfolgt. Demnach wird es Juni 2023, wenn man die August Bestellung auslässt.


Neuer Untergrund: Augenmerk auf Gravel


Der Gravel-Boom ist in aller munde und auch wir nehmen ein immer stärker werdendes Interesse im Club wahr. Wer träumt nicht davon, eines Tages Patagonien mit seinen unendlichen Weiten auf dem geliebten Gravelrad inkl. aller erdenklichen Gepäckmöglichkeiten und am besten in toller Begleitung zu erleben. Ab dem kommenden Monat fangen wir zunächst in heimischen Gefilden an. Unser Ziel ist es, von nun an monatlich mindestens einen Gravel Ride in unsere Veranstaltungen zu integrieren. Hier laden wir vor allem die Gravel-Enthusiasten unter euch herzlich dazu ein, Ride Leader zu sein und einen Ride anzubieten. Bereits im August übernimmt dies dankenswerterweise Meik S. Wir freuen uns schon riesig auf unseren ersten offiziellen Gravel Ride und werden sukzessive draufsatteln. Meldet euch sehr gerne bei Philipp, wenn ihr eine tolle Gravelroute habt, die wir mit dem CCC einmal fahren sollten.


Die goldene Mitte: der Mocha Ride schließt die Lücke zwischen Coffee Ride & Black Coffee Ride


Café Cycle Club proudly presents the new kid on the block: the Mocha Ride.


Ein Traum aus Espresso, gepaart mit aufgeschäumter Milch und einem extra Kick an Schokolade! So versüßt der Mocha unser Leben und vereint das beste aus allen Welten: sweet, tasty but with the desired punch.


Nachdem sich nun der Coffee Ride (CR) und auch der Black Coffee Ride (BCR) wunderbar etabliert haben, möchten wir mit dem Mocha Ride (MR) nun genau diese beiden Welten miteinander vereinen. Dabei darf es gerne auch mal etwas knackiger bei den Klettermetern oder länger in der Distanz sein. Allerdings gilt, wie bei allen unseren Rides, die "no drop rule" und es wird niemand zurück gelassen.


Du hast eine Idee für den ersten Mocha Ride in der Club Geschichte? Dann melde dich umgehend bei uns. Auf jeden Fall solltest du unser neues Format nicht verpassen!